Weltspielplane kaufen Weltspielplane ausleihen

Das Weltspiel kaufen

Die Weltspielplane kann im EPiZ Reutlingen gekauft werden!

Sie besteht aus einer begehbaren und strapazierfähigen Folie und kann in zwei Größen gekauft werden:

  • Kleine Weltspielplane (2m x 2,75m) zu einem Preis von 150,- € (plus Porto)
  • Große Weltspielplane (4m x 5m) zu einem Preis von 500,- € (plus Porto)

Wir haben auch eine kleinere Plane aus Stoff erstellt.
Das „Weltspiel to go“ ist 1m x 0,75 m groß und kostet 45,- € (plus Porto).

Sind Sie aus Österreich? Dann können Sie sich für den Kauf auch an die dortigen Welthäuser wenden:
Welthaus Österreich: http://welthaus.at/news/weltspiel-die-welt-begreifen-2/

Bitte addieren Sie 6 und 1.

Das Weltspiel ausleihen

Die Weltspielplane kann ausgeliehen werden!

Sie besteht aus einer begehbaren und strapazierfähigen Folie. Es gibt zwei unterschiedliche Größen:

  • die Kleine Weltspielplane ist 2m x 2,75 m groß
  • die Große Weltspielplane ist 4m x 5m groß

Sie können die Weltspielplan im EPiZ ausleihen. Egal, wo sie herkommen – wir verleihen überall hin. Bitte erfragen sie die Konditionen in unserer Bibliothek (www.epiz.de/bibliothek.html).

Es gibt eine Reihe weiterer Organisationen, bei denen Sie die Weltspielplane ausleihen können. Gerne können Sie die Ausleihbedingungen dort direkt anfragen. Falls Ihre Organisation auch die Weltspielplane verleiht: bitte nehmen Sie Kontakt mit uns auf. Wir veröffentlichen dann gerne auch Ihre Adresse.

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E-Mail

Interview mit Gundula Büker

Frage: "Frau Büker, was gefällt Ihnen am besten bei der Arbeit mit dem Weltspiel?"
Antwort: Das Weltspiel bietet einen tollen spielerischen Einstieg in globale Fragestellungen und lässt sich sehr flexibel für die Bearbeitung unterschiedlicher Themen und mit vielen unterschiedlichen Zielgruppen einsetzen.

Frage:
"Wo sehen Sie die Grenzen dieser Methode?"

Antwort:
Die Grenzen sehe ich vor allem in der sehr skizzenhaften, plakativen Darstellung von zum Teil komplexen Fragestellungen nach globaler Gerechtigkeit, Ressourcenverteilung und dem, was für uns ein „Gutes Leben“ bedeutet. Um hier zu eindimensionale und zu lineare Sichtweisen zu vermeiden und unterschiedliche Perspektiven aufzuzeigen, braucht es mehr als nur das Weltspiel. Es ist wichtig, sich zu überlegen, wie man das Dargestellte nicht zu vereinfacht stehenlässt.

Frage:
"Die Verteilung von Ressourcen etc. innerhalb eines einzelnen Landes lässt sich mit dem Weltspiel nicht transportieren, da sich die Zahlen nur auf den Durchschnitt der Bevölkerung beziehen. Verstärkt dies nicht gerade stereotype Sichtweisen? Genau diese Sichtweisen wollen wir ja nicht transportieren!"

Antwort:
Wie bei vielen Methoden und Themen des globalen Lernens besteht auch beim Weltspiel die Gefahr einer Reproduktion stereotyper Sichtweisen. Es ist wichtig, sich beim Einsatz des Spiels dieser Gefahren bewusst zu sein und reflektiert damit umzugehen. Beim EPiZ bilden wir Multiplikator*innen für die Arbeit mit der Weltkarte aus und regen auch bewusst zu einem kritischen Umgang damit an.

Frage:
"Gibt es auch Nachteile mit der Arno-Peters-Projektion der Welt, die wir im EPiZ verwenden?"

Antwort:
Auch die Peters-Projektion ist nur der Versuch, die dreidimensionale Erdkugel auf einer rechteckigen, zweidimensionalen Fläche abzubilden und ist demnach verzerrt und nur eine Perspektive auf die Welt. Peters wollte mit seiner Karte eine eurozentristische Sichtweise in Frage stellen, dennoch ist Europa auf seiner Darstellung immer noch sehr zentral. Wichtig finde ich, sich bewusst zu sein, dass es viele unterschiedliche Blicke auf die Welt gibt und sich das auch in unterschiedlichen Darstellungen widerspiegelt.

Frage:
"Haben Sie einen pfiffigen Tipp, um eventuelle Nachteile auszuschließen?"

Antwort:
In meiner Bildungsarbeit versuche ich oft, Kontroversen, die sich beim „Weltspiel“ auftun, direkt anzusprechen. So frage ich z.B. oft danach, was die Teilnehmenden auf der Karte sehen (z.B. Bevölkeung, Verteilung Welteinkommen), aber auch, was nicht zu sehen ist (z.B. dass nur sehr wenige Menschen auf der Welt einen Großteil des Geldes besitzen, wie die Menschen Leben, was Menschen brauchen, um gut zu Leben). Das bietet oft gute Anlässe für eine differenziertere Betrachtungsweise und gute Diskussionen.

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